Manchmal dauert es etwas länger, bis ein Kabarettprogramm zu Ende gespielt ist – bei Horst Eberl waren es genau 364 Tage!

Am 8. November 2025 musste der bayerische Liedermacher seinen Auftritt im voll besetzten Pfarrgemeindehaus Neunkirchen aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Doch schon einen Tag danach versprach er: „Ich komme nächstes Jahr wieder und spiele für alle, die gestern da waren, mein Programm ohne Gage zu Ende.“

Gesagt, getan! Fast auf den Tag genau ein Jahr später, am 7. November 2026, kehrte Horst Eberl zurück. Das Pfarrgemeindehaus war erneut bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Vorfreude war groß – und diesmal konnte der Abend wie geplant stattfinden.

Mit seinem Programm „Ausm prallen Leben“ sorgte Eberl für beste Unterhaltung. Mit flottem Gitarrenspiel, treffsicherem Wortwitz, spitzer Zunge und einer gehörigen Portion Selbstironie nahm er die kleinen und großen Absurditäten des Alltags aufs Korn. Natürlich durften auch seine beliebten Klassiker wie „SALE“, „I raffs ned“ und „Wenns mi aufreg’n“ nicht fehlen. Mit seinen musikalischen Einfällen und humorvollen Geschichten traf er immer wieder ins Schwarze. Seine Pointen saßen – und so manche Besucherin und mancher Besucher dürfte sich dabei selbst wiedererkannt haben. Das Publikum bog sich vor Lachen und forderte begeistert mehrere Zugaben. Nach über zwei Stunden bester Unterhaltung bedankte sich Horst Eberl bei allen, die diesen gelungenen Abend möglich gemacht hatten.

Auch kulinarisch war einiges geboten. Das ORGA-Team des Pfarrgemeinderates verwöhnte die Gäste mit Rebhuhnzoigl aus Eslarn, dem fast schon legendären Brezen-Weißwurstsalat, warmen Leberkässemmeln und dreierlei Aufstrichen mit Holzofenbrot. Zum Abschied gab es für Horst Eberl noch ein kleines „Spritgeld“ – damit er bei den aktuellen Benzinpreisen nicht zu Fuß nach Hause gehen musste!

Ein herzliches Vergelt’s Gott an Horst Eberl für seine Worttreue und den wunderbaren Abend sowie an das ORGA-Team für die hervorragende Bewirtung und Organisation.

Bild & Text: Markus Suttner