Am Freitag, den 16.10.2026, lud der Pfarrgemeinderat, Sachausschuss Natur und Schöpfung, in den Pfarrgarten ein zum Wunder vom Apfelbaum – Gottes Kraft wächst im Verborgenen.
Nach der Eröffnung mit dem Kreuzzeichen und einer kurzen Einführung wurde ein Querschnitt durch einen Apfel gemacht, der einen fünfzackigen Stern zum Vorschein brachte. Die teilnehmenden Kinder stellten sofort die Parallele zum Stern von Betlehem her. In jeder Frucht ist also schon ein kleines Zeichen von Gottes Licht versteckt.
Anhand des Apfelbaums wurde die Verbindung zu Gottes Schöpfung hergestellt.
Die Wurzeln geben dem Baum Halt so wie uns der Glaube und Gottes Liebe Halt gibt.
Das Licht lenkt den Baum nach oben, so wie uns Gottes Licht Orientierung, Trost und neue Kraft schenkt.
Am Stamm und der Rinde erkennen wir Spuren von Wachstum und Zeit. So schenkt uns Gott die Zeit, im Glauben zu reifen. Auch wir dürfen wachsen, Fehler machen und neu austreiben.
So wie der Apfelbaum seine Früchte nicht für sich behält, sondern teilt, so sollen auch wir unseren gewachsenen Glauben teilen, füreinander da sein und liebevoll miteinander umgehen.
Um dieses Thema greifbar zu machen, wurden an den Apfelbaum im Pfarrgarten Schilder mit den Schlagwörtern „Halt“, „Orientierung“, „Wachstum und Zeit“ und „Fülle und Teilen“ aus der Thematik angebracht.
Nach dem Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“ durften die Teilnehmer Äpfel aus Karton bemalen und auf der Rückseite festhalten wofür sie heute dankbar waren.
Die Fortsetzung folgt im Sonntagsgottesdienst am 18.10.2026 um 10.30 Uhr mit anschließendem Angebot an Apfelkuchenpäckchen.
Text: Michaela Ponkratz & Sonja Müller
Bilder: Markus Suttner