In einer von vielen stillen Momenten geprägten und einfach gehaltenen Feier wurde in der Pfarrkirche St. Dionysius Neunkirchen die Christmette gefeiert.

Zelebriert wurde die Christmette von Pfarrvikar Robert, der gemeinsam mit einer großen Schar Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Kirche einzog. Pfarrvikar Robert trug das Jesuskind auf einem Kissen vor zum Altar und legte es dort ehrfürchtig ab – ein Zeichen für die Menschwerdung Gottes mitten unter uns.

In seiner Predigt ging Pfarrvikar Robert auf die Sehnsucht der Menschen nach Frieden ein. Jeder Mensch, so betonte er, sehne sich nach Frieden, nach einem guten Leben und letztlich nach dem ewigen Leben. Weihnachten sei das Fest der Geburt Jesu, des Friedensfürsten. Frieden untereinander könne gelingen, wenn wir Gott lieben und unseren Nächsten. Frieden mit Gott werde uns geschenkt, wenn wir uns aufmachen zur Krippe, zum Jesuskind, und dort alles ablegen, was uns belastet.

Wie die Hirten und Weisen dürfen auch wir das Kind anbeten und ihm huldigen. Zugleich wies er darauf hin, dass Jesus in unserer heutigen Gesellschaft immer weniger Platz habe. Umso mehr sei Weihnachten eine kostbare Zeit, in der Jesus Raum bekommt – im Zeichen der Liebe, in der viel Gutes getan wird. Es gebe auch heute noch Hirten und Weisen in der Welt. Wo Menschen sich vom Kind in der Krippe berühren lassen, entstehe Freude und Friede könne einkehren. Abschließend stellte Pfarrvikar Robert die Frage, was Weihnachten nütze, wenn wir nicht die Demut und Liebe des Kindes in der Krippe bewundern und in unser eigenes Leben hineinnehmen.

Zum Schluss der Festmesse bedankte sich Pfarrvikar Robert, auch im Namen von Pfarrer Thomas Kohlhepp, herzlich bei den vielen helfenden Händen, die die Adventszeit bis hin zum Weihnachtsfest mit großem Einsatz unterstützt und begleitet haben. Sein Dank galt all jenen, die sichtbar und oft auch im Hintergrund zum Gelingen der Feiern beigetragen haben – durch Vorbereitung, Organisation, Musik, liturgische Dienste und stilles Mithelfen. Dieses gemeinsame Engagement habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Weihnachtsbotschaft von Frieden, Hoffnung und Liebe spürbar werden konnte.

Draußen vor der Kirche erwartete ein Teil des Pfarrgemeinderates die vielen Gottesdienstbesucher mit wärmendem Glühwein. Es bot sich so die Gelegenheit zu kurzen Begegnungen und guten Gesprächen – ein stimmungsvoller Ausklang der Heiligen Nacht und ein Zeichen gelebter Gemeinschaft. Ein großes DANKE dafür!