Viele Paare feiern am Valentinstag ihre Liebe mit Blumen oder einem schönen Essen. Andere holen sich lieber den Segen Gottes für die Zukunft ihrer Beziehung. Dazu bot Pfarrer Thomas Kohlhepp am Samstag Abend das erste Mal einen Wortgottesdienst für Verliebte und auch für Einzelpersonen in St. Dionysius in Neunkirchen an.
Den Altarraum schmückte ein großes Herz und war in ein warmes Licht gehüllt. Viele kleine Herzen leuchteten aus dem Blumenschmuck an den Altären.
Am Valentinstag feiert man die Liebe in all ihren Formen, indem sich Eheleute, Partner und Paare, Freunde und Familie gegenseitig ihre Zuneigung durch Geschenke oder Blumen zeigen. In England schickt man sich anonyme Briefe. In Frankreich und Belgien gab es im 14. Jahrhundert den Brauch mit einem Los Valentin oder Valentine zu bestimmen, die dann ein Jahr miteinander verbunden waren, ähnlich den Kirwa- oder Faschingsprinzenpaaren heuzutage. Für die Liebe alles zu geben, heißt im christlichen Verständnis, für Gott alles zu geben, der die Liebe ist, so Pfr. Kohlhepp.
Der hl. Valentin ist der Patron der Liebenden und Verliebten und der Befreundeten, weil er aus seinem Glauben heraus die Liebe der Menschen unterstützt, verteidigt und gefördert hat.
Der besondere Höhepunkt des Abends war die Segnung der Paare und auch einzelner Besucher. Nacheinander traten Sie vor den Priester, um den Segen zu empfangen. Für viele war es ein bewegender Moment.
Den Lektorendienst übernahmen Bernhard und Christa Kneidl.
Für die musikalische Umrahmung sorgten Ludwig Reichl an der Orgel und Katharina Hofmann mit Gesang, Querflöte und Gitarre.
Der Gottesdienst für Verliebte zeigte, dass die Kirche auch heute Raum bietet für die Feier der Liebe und dass unter dem Segen Gottes alles gut wird.
Text: Regina Völkl